Profile und Ausrichtungen

Naturwissenschaftliches Profil (ab Klasse 8)
Naturwissenschaftliches Profil (ab Klasse 8)

Die Entscheidung ab Klasse 8 einen Schwerpunkt auf die Naturwissenschaften zu legen, ist eine Entscheidung für das Naturwissenschaftliche Profil mit dem Profilfach NIT (G9) bzw. NwT (G8).


G9

(betrifft alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2025/2026 Klasse 6 oder niedriger besuchen)
In den Klassenstufen 8 bis 11 bereichert das Fach Naturwissenschaft, Informatik und Technik (NIT) den Schulalltag. Es wird Kernfach und mit 3 Stunden pro Woche unterrichtet.

Die Wahl des naturwissenschaftlichen Profils ist unabhängig davon, ob Französisch oder Latein ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache erlernt wurde, und ob die Schülerinnen und Schüler am Bilingualangebot teilnehmen oder nicht.

Englisch-Latein-NIT
mit Biliangebot oder ohne Biliangebot
Englisch-Französisch-NIT
mit Biliangebot oder ohne Biliangebot

In NIT werden Themenstellungen aus den Blickwinkeln der verschiedenen Naturwissenschaften fächervernetzend betrachtet. Dabei werden die in den Fächern Biologie, Physik, Chemie, den Geowissenschaften sowie Informatik und Medienbildung (IuM) erworbenen Kenntnisse vertieft, mit technischen Aspekten verknüpft und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen vermittelt.
Praxisorientiertes Arbeiten mit der Schulung fachpraktischer und handwerklicher Fertigkeiten sowie die Durchführung spannender Projekte stehen im Mittelpunkt des NIT-Unterrichts.

Parallel zu NIT werden sämtliche Schüler beider Profile gemeinsam weiterhin in den Fächern Biologie, Chemie, Physik sowie Informatik und Medienbildung (IuM) mit gleichen Inhalten und gleicher Stundenzahl unterrichtet. Damit ist gewährleistet, dass alle Schüler eines Jahrgangs dieselbe Wochenstundenzahl haben und gleichermaßen auf die Kursstufe vorbereitet werden.

G8

(betrifft alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2025/2026 Klasse 7 oder höher besuchen)
In den Klassenstufen 8 bis 10 bereichert das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) den Schulalltag. Es wird Kernfach und mit 4 Stunden pro Woche
unterrichtet.

Die Wahl des naturwissenschaftlichen Profils ist unabhängig davon, welche Sprache als zweite Fremdsprache erlernt wurde (Französisch oder Latein ab Klasse 6), und ob die Schülerinnen und Schüler am Bilingualangebot teilnehmen oder nicht.

Englisch-Latein-NwT
mit Biliangebot oder ohne Biliangebot
Englisch-Französisch-NwT
mit Biliangebot oder ohne Biliangebot

In NwT werden Themenstellungen aus den Blickwinkeln der verschiedenen Naturwissenschaften fächervernetzend betrachtet. Dabei werden die in den Fächern Biologie, Physik, Chemie, den Geowissenschaften sowie Informatik
erworbenen Kenntnisse vertieft, mit technischen Aspekten verknüpft und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen vermittelt.
Praxisorientiertes Arbeiten mit der Schulung fachpraktischer und handwerklicher Fertigkeiten sowie die Durchführung spannender Projekte stehen im Mittelpunkt des NwT-Unterrichts.

Parallel zu NwT werden sämtliche Schüler beider Profile gemeinsam weiterhin in den Basiswissenschaften Biologie, Chemie und Physik
mit gleichen Inhalten und gleicher Stundenzahl unterrichtet. Damit ist gewährleistet, dass alle Schüler eines Jahrgangs dieselbe Wochenstundenzahl haben und gleichermaßen auf die Kursstufe vorbereitet werden.

 

 

Das Reuchlin-Gymnasium ist seit 2014 als MINT-freundliche und seit 2024 als digitale Schule ausgezeichnet.
Ansprechpartner für die Naturwissenschaften ist Herr Roser, Kontakt: b.roser (at) reuchlin-gymnasium.de.

Sprachliches Profil (ab Klasse 8)

Die Entscheidung ab Klasse 8 eine dritte Fremdsprache zu erlernen ist eine Entscheidung für das Sprachliche Profil. Am Reuchlin-Gymnasium werden als dritte Fremdsprache Altgriechisch und Spanisch angeboten.

Die Wahl der 3. Fremdsprache ist unabhängig davon, welche Sprache als zweite Fremdsprache erlernt wurde (Französisch oder Latein ab Klasse 6), und ob die Schülerinnen und Schüler am Bilingualangebot teilnehmen oder nicht. Somit sind folgende Sprachenkombinationen möglich:

Englisch – Latein – Spanisch Mit Bilingualangebot oder ohne Bilingualangebot
Englisch – Latein – Altgriechisch Mit Bilingualangebot oder ohne Bilingualangebot
Englisch – Französisch – Spanisch Mit Bilingualangebot oder ohne Bilingualangebot
Englisch – Französisch – Altgriechisch Mit Bilingualangebot oder ohne Bilingualangebot

Wer keine weitere Fremdsprache erlernen möchte, entscheidet sich für das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) und damit für das Naturwissenschaftliche Profil. Beide Profile, das Sprachliche wie auch das Naturwissenschaftliche Profil, bereiten die Schüler gleichermaßen auf die Kursstufe und das Abitur vor.

 

Erste Fremdsprache ab Klasse 5: Englisch

Am Reuchlin-Gymnasium wird die Grundschulfremdsprache Englisch grundsätzlich von allen Schülern weiter gelernt. In den Klassen 5 und 6 wird verstärkt Englischunterricht erteilt, dass allen Schülern die Möglichkeit offen steht, in Klasse 7 in den Bilingualzug einzutreten. In Klasse 6 tritt dann mit Französisch oder Latein die zweite Fremdsprache hinzu.

Zweite Fremdsprache ab Klasse 6: Französisch oder Latein

Wahl für die Klasse 6–11

4 Stunden in Klasse 6, 3 Stunden pro Woche in Klasse 7–11

3–4 Klassenarbeiten pro Jahr

Wechsel der Sprache nur in Ausnahmefällen innerhalb der ersten beiden Schulwochen der Klassenstufe 6 mit Genehmigung der Schulleitung

Latein Französisch Wochen-
stunden
Klasse 6 4 Stunden
Klasse 7 3 Stunden
Klasse 8 3 Stunden
Klasse 9 3 Stunden
Klasse 10 3 Stunden
Klasse 11 Latinum Zertifikat DELF 3 Stunden
Kursstufe Neuwahl von Schwerpunkten

Latein und Französisch weiterhin möglich

 

Französisch

  • Wird als zweite moderne Fremdsprache angeboten
  • Vokabeln und Grammatik werden schrittweise erlernt,
    viele Querverbindungen zu anderen Sprachen, z.B. Englisch, vorhanden
  • Kontakt zu vielen europäischen Sprechern möglich
  • Viertmeistgesprochene Sprache weltweit
Folgen:
  • Interkulturelle Kompetenz wird erlernt und gefestigt
  • Eintauchen in die lebendige Kultur unseres Nachbarlandes
Fachinhalte:
  • Französisches Alltagsleben in angepassten Schwierigkeitsstufen
  • Später auch Kunst und Kultur, z.B. in Film und Comic und bei ausgewählten Autoren
  • Einblicke in die Welt der Frankophonie, also der Länder, in denen weltweit
    ca. 400 Mio. Menschen Französisch sprechen
Unterrichtssprache:
  • So schnell wie möglich ein immer höherer Anteil auf Französisch, um in die Sprache einzutauchen
  • Aktive Beherrschung des gesprochenen und geschriebenen Französisch
  • Eigene Texte, z.B. Dialoge, Szenen, Briefe werden verfasst und vorgetragen
Aktivitäten:
  • Ab Klasse 7 Ausflüge ins Elsass, Briefkontakte einzelner Klassen
  • Klassenstufe 9: Gelegenheit zum Schüler-Austausch mit Bourg-en-Bresse
  • Klassenstufe 10: Gelegenheit zum Schüler-Austausch mit Bordeaux
Zertifikate:
  • AG zur Vorbereitung auf das DELF-Zertifikat der Niveau-Stufe B1 in Klasse 10 (G8) oder Klasse 11 (G9neu)
  • Erlangung des Niveaus B2 durch erfolgreichen Besuch des Französisch-Kurses in der Kursstufe

Latein

  • Erwerb der Fremdsprache durch Vokabeln und Grammatik in kleinen Portionen
  • Auseinandersetzung mit Fremder Kultur, Religion, Sprache
  • Lektüre von Originalautoren der antiken Welt
  • Betrachtung der Wurzeln europäischer Kultur, Demokratie, Recht, Politik
Folgen:
  • Verstärkung der Fertigkeiten in Deutsch im Ausdruck und Grammatik
  • Vertieftes Text- und Analyseverständnis auch für alle anderen Fächer
Fachinhalte:
  • römische Alltagskultur, Politik
  • Geschichte, Mythos
  • Philosophie, Theater, Architektur, Kunst
  • Blick in gesamte griechisch-römische Mittelmeerwelt, Gebiete bis Germanien sowie Britannien
Unterrichtssprache:
  • Deutsch
  • Latein ist eine Reflexivsprache, keine aktiv zu beherrschende
  • Übersetzung lateinischer Texte ins Deutsche
Aktivitäten und Ausflüge:
  • z. B.: Basteln von Schriftrollen, Schreibtafeln; römische Modenschau
  • Besuch von: Museen, Ausgrabungsstätten, Theater
  • Galeerefahren
  • Exkursionen: z. B. Trier, Köln, Rom (Oberstufe)
Dritte Fremdsprache ab Klasse 8: Altgriechisch oder Spanisch

Entscheidung für Klasse 8 über sprachliches oder naturwissenschaftliches Profil

  • sprachliches Profil:
  • Griechisch
  • Spanisch
  • Fortführung der Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik
  • naturwissenschaftliches Profil:
  • NIT
  • Fortführung der Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik

 

Wechsel der Sprache nur in Ausnahmefällen innerhalb der ersten beiden Schulwochen mit Genehmigung der Schulleitung

Profilfächer für G9 neu: Gültig ab jetziger Klasse 6
Griechisch Spanisch NIT
sprachliches Profil nat.w. Profil
Weiterführung der Naturwissenschaften
Biologie, Chemie, Physik
Klasse 8
Klasse 9
Klasse 10
Klasse 11 Graecum Zertifikat Dele
Kursstufe Neuwahl von Schwerpunkten
Griechisch und Spanisch weiterhin möglich
Profilfächer für G8: Noch gültig für jetzige Klasse 7
Griechisch Spanisch NWT
sprachliches Profil nat.w. Profil
Weiterführung der Naturwissenschaften
Biologie, Chemie, Physik
Klasse 8
Klasse 9
Klasse 10 Graecum Zertifikat Dele
Kursstufe Neuwahl von Schwerpunkten
Griechisch und Spanisch weiterhin möglich

 

Altgriechisch


G9

‑ G 9: Festlegung für die Klassen 8-11
‑ drei Wochenstunden (G 9)
‑ drei oder vier Klassenarbeiten
‑ Graecumsprüfung in Klasse 11 möglich

G8

‑ G 8: Festlegung für die Klassen 8-10
‑ vier Wochenstunden (G 8)
‑ vier Klassenarbeiten
‑ Graecumsprüfung in Klasse 10 möglich

 

  • Erwerb der Fremdsprache in Schrift, Vokabeln und Grammatik in überschaubaren Einzeleinheiten
  • Auseinandersetzung mit Fremder Kultur, Religion, Sprache
  • Lektüre von Originalautoren der griechischen Welt aus ca. 1.000 Jahren
  • Betrachtung der Wurzeln europäischer Kultur, Demokratie, Recht, Politik
  • Auseinandersetzung mit politischer Architektur, Kunst, Literatur
  • Rezeption griechischer Kunst in der Moderne
Folgen:
  • Verstärkung der Fertigkeiten in Deutsch im Ausdruck und Grammatik
  • vertieftes Text- und Analyseverständnis auch für alle anderen Fächer
  • vertieftes Verständnis für Geschichte, Philosophie, Politik, Argumentation, Kunst, Architektur
Fachinhalte:
  • griechische Alltagskultur, Politik, Redekunst, Argumentationstechnik
  • Mythos (Ilias, Odyssee), Geschichte (Herodotos)
  • Philosophie (Sokrates, Platon), Theater (Sophokles, Euripides), Architektur, Kunst
  • Blick in gesamte griechisch-römische, ägyptisch-persische Mittelmeerwelt von Spanien, (nördliches) Afrika bis Indien mit Focus Griechenland, Süditalien, Kleinasien
Unterrichtssprache:
  • Deutsch
  • Griechisch ist eine Reflexionssprache, keine aktiv zu beherrschende
  • Übersetzung griechischer Texte ins Deutsche, intensive Diskussion der Textinhalte
Aktivitäten und Ausflüge:
  • Besuch von: Museen, Ausgrabungsstätten, Theateraufführungen
  • Exkursionen: z. B. München, Frankfurt, Basel
  • Studienfahrt nach Griechenland (Klasse 9 oder 10 in G 8; Klasse 10 oder 11 in G 9)
Zertifikat
  • Graecum mit schriftlicher und mündlicher Prüfung in Klasse 10 (G8), in Klasse 11 (G9) mit Note „ausreichend“
  • mit Abschluss der Kursstufe bei Note „ausreichend“ KS II (Klasse 12 G8, Klasse 13 G9)

 

Spanisch


G9

‑ G 9: Festlegung für die Klassen 8-11
‑ drei Wochenstunden (G 9)
‑ drei oder vier Klassenarbeiten

G8

‑ G 8: Festlegung für die Klassen 8-10
‑ vier Wochenstunden (G 8)
‑ vier Klassenarbeiten

 

Mit ca. 500 Millionen Muttersprachlern ist Spanisch die 2. Weltsprache. Ihr Einfluss wird weiter zunehmen: Im Jahr 2060 werden die USA die zweitgrößte Anzahl an Menschen haben, die Spanisch sprechen. Dann werden 27,5 % der Bevölkerung Hispanoamerikaner sein. Spanisch hat seine Wurzeln im Lateinischen.

Ziel des Unterrichts
  • Schüler und Schülerinnen sollen befähigt werden, sich in der spanischen Sprache sicher zu bewegen, in die spanische Welt einzutauchen und diese zu verstehen.
  • Wissen über fremde Denkmuster und Handlungsweisen zu erwerben und diese mit den eigenen zu vergleichen.
  • Zunächst werden Einblicke in geografische und gesellschaftliche Gegebenheiten Spaniens und Hispanoamerikas vermittelt, später dann weitergehende Kenntnisse einer Region bzw. eines Landes.
Warum Spanisch?
  • Erweiterte berufliche Möglichkeiten: Spanisch wird in vielen Ländern gesprochen, auch in den USA, wo es eine große spanischsprachige Bevölkerung gibt.
  • Studienmöglichkeiten im Ausland
  • Bessere Kommunikationsfähigkeiten: Interkulturelle Kompetenz wird gefordert und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.
  • Erweiterung des kulturellen Horizonts: Spanisch zu sprechen ermöglicht es, Filme, Literatur und Musik aus spanischsprachigen Ländern in der Originalsprache zu genießen.
  • Einfacher Zugang zu anderen romanischen Sprachen: Spanisch erleichtert das Erlernen von Italienisch, Französisch und Portugiesisch.
Außerunterrichtliche Möglichkeiten:
  • Spanischzertifikat DELE der Niveaus A2/B1 vom Instituto Cervantes
  • Austausch mit Spanien: einwöchiger Aufenthalt in Madrid
Bilingualzug (ab Klasse 7)

Das bilinguale Angebot steht allen Schülern unserer Schule offen, da wir in Klasse 5 und 6 für alle Schüler verstärkten Englischunterricht anbieten. Der Unterricht in den bilingualen Sachfächern beginnt in Klasse 7. Schülern des Bilingualzuges können sich ab Klasse 8 sowohl für das Sprachliche als auch für das Naturwissenschaftliche Profil entscheiden.

Was ist bilingualer Unterricht?

Bilingualer Unterricht am Reuchlin bedeutet, dass ausgewählte Sachfächer in der Fremdsprache Englisch unterrichtet werden.

Lerngegenstand von bilingualem Unterricht ist das Sachfach; die Fremdsprache Englisch dient als Arbeitssprache und wird somit zum reinen Kommunikationsinstrument. Schüler werden durch den bilingualen Unterricht in die Lage versetzt, die Fremdsprache sicherer und flexibler zu verwenden, ohne das Sachfach zu vernachlässigen.

Diese Verbindung bzw. Gleichzeitigkeit des Lernens von Sprache und Inhalt (Content and Language Integrated Learning) ist das herausragende Merkmal bilingualen Lernens.

Das bilinguale Unterrichtsangebot am Reuchlin

Seit dem Schuljahr 2013/14 erhalten alle Schüler der 5. und 6. Klassen verstärkten Englischunterricht.

In der Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) machen die Schüler rasch Fortschritte im Englischen. Die zusätzlichen Stunden bieten die Möglichkeit zur Vertiefung und zur vermehrten Förderung kommunikativer Fertigkeiten. Am Ende der Klasse 6 erhalten die Schüler durch einen „Schnupperkurs“, welcher in den normalen Englischunterricht integriert ist, einen Einblick in bilingualen Unterricht.

-> Erst nach Klasse 6 wird entschieden, wer am bilingualen Sachfachunterricht ab Klasse 7 teilnimmt

Durch eine erhöhte Stundenzahl in den bilingualen Sachfächern wird gewährleistet, dass im fremdsprachlichen Sachfachunterricht die gleichen Fachkompetenzen erreicht werden, wie im parallel stattfindenden deutschsprachigen Unterricht. Die Lehrplaninhalte des bilingualen Sachfachunterrichts sind mit denen des muttersprachlichen Unterrichts identisch, sodass die Durchlässigkeit gesichert ist: jeder Schüler hat die Möglichkeit den bilingualen Zweig zu verlassen, ohne dass Unterrichtsinhalte im Sachfach nachgeholt werden müssten.

In der Kursstufe ist es möglich, das „Bilinguale Zertifikat Kursstufe“ des Landes Baden-Württemberg zu erwerben. Dazu muss Englisch als fünfstündiges Leistungsfach zusammen mit einem dreistündigen bilingualen Sachfach (bei uns Geschichte) gewählt werden.

Eine Teilnahme am Bilizug in der Kursstufe ist natürlich auch dann möglich, wenn man das bilinguale Zertifikat nicht anstrebt. Die Teilnahme am Bilizug wird dann im Zeugnis vermerkt.

 


G9 (Tabelle horizontal scrollbar)

Zusätzliche Stunden im Bilingualzug G9 neu
Verstärkter Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler
5 Englisch +2
6 Englisch +1
Zusätzlicher Unterricht im Bilingualzug ab Klasse 7
7 Geographie +1
8 Geographie +1
9 Geschichte +1
10 Biologie +1
11 Biologie
Geographie
+1
+1
Bei Fortführung Bilingualzug in der Kursstufe
Kursstufe bilingualer Seminarkurs oder Sachfach bilingual Abhängig von Wahl

G8 (Tabelle horizontal scrollbar)

Zusätzliche Stunden im Bilingualzug G8
Verstärkter Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler
5 Englisch +2
6 Englisch +1
Zusätzlicher Unterricht im Bilingualzug ab Klasse 7
7 Geographie +1
8 Geographie
Geschichte
+1
+1
9 Biologie +1
10 Biologie
Geographie
+1
+1
Bei Fortführung Bilingualzug in der Kursstufe
Kursstufe bilingualer Seminarkurs oder Sachfach bilingual Abhängig von Wahl
Was ist der Mehrwert bilingualen Unterrichts?

Im Zentrum bilingualen Unterrichts stehen zwei Grundüberlegungen:

Neben einer Förderung der interkulturellen Kompetenz, also der Fähigkeit der Schüler, sich auf andere Kulturen einzulassen, spielt die Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz eine große Rolle.

Förderung der kommunikativen Kompetenz

Im Zuge der Globalisierung ist die Welt ein global village geworden und die entsprechenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich drastisch verändert. Ohne ausreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im fremdsprachlichen Bereich wird es für den Einzelnen immer schwieriger sich in einer globalisierten Arbeitswelt zurechtzufinden. Dies gilt in besonderem Maße für die englische Sprache, die man zu Recht als lingua franca im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur bezeichnen kann.

Profunde Englischkenntnisse stellen eine entscheidende Schlüsselqualifikation dar und bilingualer Unterricht fördert eine überdurchschnittliche Ausbildung in der Weltsprache Englisch. Da Englisch nicht nur im Fremdsprachenunterricht gelernt wird, sondern auch Arbeitssprache in Sachfächern ist, entwickeln die Schüler eine hohe Sprachkompetenz, auch in naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Themenbereichen.

Förderung der interkulturellen Kompetenz

Bilingualer Unterricht fördert auch interkulturelle Kommunikation. Durch die Beschäftigung mit einem Sachfach in der Fremdsprache gewinnen die Schüler aus erster Hand Vorstellungen von den geographischen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen, den soziokulturellen Lebensbedingungen sowie der Kultur des entsprechenden Landes. Bilingualer Unterricht fördert die Bereitschaft und Fähigkeit der Schüler, sich nicht nur in sprachlicher Hinsicht mit der noch fremden Kultur zu befassen.

http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/pdf/Bilingualer-Unterricht.pdf

Hochbegabtenförderung

Die Förderung von hochbegabten und begabten Schülerinnen und Schüler ist ein besonderes Anliegen des Reuchlin-Gymnasiums. Bereits 2006 begannen wir mit der Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher. Unsere Schule gehörte zu den ersten vom Kultusministerium ausgewählten Gymnasien mit Hochbegabtenzug in Baden-Württemberg und war somit Pilotschule. Das Angebot richtet sich an besonders motivierte, lernstarke und selbständig arbeitende Kinder mit rascher Auffassungsgabe und hoher Lerngeschwindigkeit.

Durch die Weiterentwicklung und Ausweitung der verschiedenen Förderkonzepte in den darauffolgenden Jahren und von dem dabei aufgebauten Erfahrungsschatz sowie der damit verbundenen überdurchschnittlichen fachlichen und pädagogischen Kompetenz der Lehrenden profitiert heute die gesamte Schulgemeinschaft.

 

Hochbegabtenklassen seit Schuljahr 2022/23

Die Hochbegabtenklasse wird ab einer Schülerzahl von 16 auf Hochbegabung getesteten Schülerinnen und Schülern eingerichtet (siehe Auswahl- und Aufnahmeverfahren). Die Schülerinnen und Schüler sind zunächst (5.-7. Klasse) in einer Regelklasse integriert und erhalten in verschiedenen Fächern (siehe Tabelle) eine Zusatzförderung. Ab der 8. Klasse wird die HB-Klasse als eigenständige Hochbegabtenklasse eingerichtet (sog. Optionsmodell).

 

Hochbegabtenförderung

Hochbegabtenförderung am Reuchlin-Gymnasium

 

Unser Angebot richtet sich an besonders motivierte, lernstarke und selbständig arbeitende Kinder mit rascher Auffassungsgabe und hoher Lerngeschwindigkeit.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten eine bestmögliche
Lernumgebung, Begleitung und Förderung zu schaffen, in der sich die hochbegabten Schülerinnen und Schüler wohlfühlen.

Organisation der Hochbegabtenklassen

Die Hochbegabtenklasse wird ab einer Schülerzahl von 16 auf Hochbegabung getesteten Schülerinnen und Schülern eingerichtet (siehe Auswahl- und Aufnahmeverfahren). Die Schülerinnen und Schüler sind zunächst (5.-7. Klasse) in einer Regelklasse integriert und erhalten in verschiedenen Fächern (siehe Tabelle) eine Zusatzförderung. Ab der 8. Klasse wird die HB-Klasse als eigenständige Hochbegabtenklasse eingerichtet (sog. Optionsmodell).

In den Hochbegabtenklassen werden die Inhalte des Bildungsplans schneller vermittelt (Compacting/Akzeleration) und so Freiraum für zusätzliche Lernangebote (Enrichment) geschaffen. Dieser wird mit vertiefenden Arbeiten in einzelnen Fächern und mit fächerübergreifender Projektarbeit gefüllt.

Wie allen anderen Schülerinnen und Schülern auch, stehen den HB-Schülerinnen und Schülern alle Profile unserer Schule offen:
Die 2. Fremdsprache (Latein oder Französisch) ist ab Klasse 6 frei wählbar; die Teilnahme am Bilingualangebot ist möglich. Als Profilfach sind ab Klasse 8 wie in den Regelklassen Spanisch, Griechisch und NIT (G9) wählbar.

Sofern eingerichtet (Voraussetzung: Erreichen der Mindestklassengröße von 16), eröffnet das Optionsmodell die Möglichkeit, in unterschiedlichen Fächern (siehe Tabelle) in kleineren Lerngruppen zu verdichten (erhöhtes Lerntempo) und auf individuelle Interessen sowie die der Lerngruppe einzugehen.

Unterricht und Förderangebote

Das Optionsmodell ermöglicht es uns ab der Klasse 8, die Förderung durch Akzeleration im Rahmen des Enrichment-Programmes weiterhin individuell zu gestalten. In diesem Rahmen werden in den Klassenstufen 8-11 Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten (z. B. sprachlich / naturwissenschaftlich / gesellschaftswissenschaftlich) angeboten. Voraussetzung zur Einrichtung einer eigenen Hochbegabtenklasse ist das Erreichen eines Quorums von 16 Schülern bereits für die Klasse 5.

Was geschieht, wenn keine HB-Klasse zustande kommt?

In Klassenstufen, in denen die benötigte Anzahl von 16 Schülerinnen und Schülern, die das Aufnahmekriterium zu Beginn von Klasse 5 nicht erfüllt haben, bieten wir nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Stunden – dies kann sich von Schuljahr zu Schuljahr unterschiedlich gestalten – Projektkurse und/oder AGs zur besonderen Förderung begabter Schüler.

Permanent verfügbare Förderangebote ergeben sich durch Teilnahme an Wettbewerben, Exkursionen oder durch die Teilnahme am Hector-Seminar (externes Auswahlverfahren). Ab Klasse 10 besteht die Möglichkeit im Rahmen eines Kontaktstudiums Kurse an der Hochschule Pforzheim oder am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) zu belegen. Enrichment und innere Differenzierung bilden am Reuchlin-Gymnasium somit die ständige Grundlage einer optimalen Förderung.

 

Auswahl- und Ausnahmeverfahren

Wichtiger Hinweis für das Aufnahmeverfahren zum Hochbegabtenzug:
Die Weiterleitung der Anmeldedaten an die schulpsychologischen Beratungsstellen erfolgt auf Verfügung des Kultusministeriums BW nur für Schülerinnen und Schüler, die bereits die Voraussetzungen für den Gymnasiumsübergang (Gymnasialempfehlung) erfüllen. Schülerinnen und Schüler, die den Zugang über den Potenzialtest erlangen, können im Rahmen einer Nachtestung anden schulpsychologischen Beratungsstellen getestet werden.

 

Die Anmeldung Ihres Kindes für die Hochbegabtenförderung bzw. die Hochbegabtenklassen erfolgt bereits vor dem offiziellen Anmeldetermin für die weiterführenden Schulen direkt am Reuchlin-Gymnasium. Wir geben die Anmeldungen an die Schulpsychologische Beratungsstelle (SPBS) weiter, die daraufhin die Kinder zu einer Testung einlädt. Die Ergebnisse werden von der SPBS mit den Eltern besprochen.

Hinweis: Die Testung erfolgt nicht durch die Schule, sondern durch die vom Kultusministerium bestimmte und zertifizierte Institution der SPBS. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Einfluss auf die Testung haben und bei der Anerkennung der offiziellen Testergebnisse durch die Vorgaben des Kultusministeriums gebunden sind.

Weitere Informationen erhalten Sie von der SPBS:
https://zsl-bw.de/,Lde/startseite/beratung/spbs-pforzheim

Im Falle einer erfolgreichen Testung erhalten wir Rückmeldung von der SPBS. Nach der Entscheidung der Schulleitung über die Aufnahme des Kindes werden die Aufnahmebescheide versandt. Sollten Sie als Eltern weiteren Beratungsbedarf haben, steht Ihnen die Schulleitung des Reuchlin-Gymnasiums gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind auf jeden Fall zum offiziellen Anmeldetermin für die neuen Fünftklässler angemeldet werden muss.

Eine Testung zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich, jedoch ist durch eine nachträgliche Testung die Einrichtung einer Hochbegabtenklasse nicht möglich. Die Aufnahme in eine bereits bestehende Gruppe besteht.

Die Anmeldeformulare erhalten Sie im Sekretariat oder zum Download auf unserer Internetseite.

Weitere Informationen

 

Für Eltern

Für Grundschulkolleginnen und -kollegen

Bei Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Claudia Schnabel (stellvertretende Schulleitung)
Jörg Dalmatiner und Miriam Plachta (Betreuung Hochbegabten- und Begabtenförderung)

Wir sind unter reuchlin(at)pforzheim.de erreichbar.

MINT-freundliche Schule
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

Das Reuchlin-Gymnasium Pforzheim erhielt im November 2020 aufgrund seiner besonderen Förderung in den MINT-Fächern bereits zu dritten Mal die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“.

MINT ist der Überbegriff für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In der heutigen Arbeitswelt gewinnen diese Bereiche immer mehr an Bedeutung. Daher ist es wichtig, Fähigkeiten und Fertigkeiten in diesen Bereichen bereits in der Schule zu fördern und zu stärken.

Als „MINT-freundliche Schule“ bietet das Reuchlin-Gymnasium ein breitgefächertes Angebot in den MINT-Fächern. Hierzu zählen unter anderem die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, Förderstunden im Fach Mathematik, ein Vertiefungskurs Mathematik in der Kursstufe, zwei modern ausgestattete Computerräume in denen unter anderem LEGO-Mindstorms-Roboter (Robolab) von den Schülern programmiert werden, Unterrichtsprojekte am Landesschulzentrum für Umwelterziehung in Adelsheim, projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten im Fach Naturwissenschaft und Technik, Seminarkurse mit MINT-Schwerpunkt, TheoPrax und vieles mehr.

Bei uns am Reuchlin-Gymnasium ist Herr B. Roser der Ansprechpartner für Fragen zum Bereich MINT.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Seiten der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unter folgendem Link:

http://www.mintzukunftschaffen.de

 

Schulversuch Informatik
Seit dem Schuljahr 2025/26 nimmt das Reuchlin-Gymnasium am Schulversuch Informatik des Kultusministeriums Baden-Württemberg teil.
Dadurch wird es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, in der Kursstufe das Basisfach Informatik zu wählen. Dieses wird im Gegensatz zum herkömmlichen zweistündigen Wahlfach Informatik drei Stunden pro Woche unterrichtet.
Außerdem kann das Basisfach Informatik bei naturwissenschaftlicher Schwerpunktsetzung die zweite Naturwissenschaft ersetzen und kann mündliches Prüfungsfach im Abitur sein.
Um das Basisfach Informatik in der Kursstufe wählen zu können, muss in Klasse 10 der zweistündige Brückenkurs Informatik besucht werden.
Durch die Teilnahme am Schulversuch Informatik ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe Informatikunterricht auf erhöhtem Niveau, wodurch sich als positiver Nebeneffekt zusätzliche Möglichkeiten bei der Fächerwahl in der Kursstufe für unsere Schülerinnen und Schüler ergeben.
Reuchlin digital

Fit im Netz

In Zusammenarbeit mit Sozialmanager Clemens Beisel bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Klassenstufen Workshops an, in welchen der richtige und sinnvolle Umgang mit dem Smartphone und sozialen Netzwerken erlernt und gefestigt wird. Zusätzlich gibt es regelmäßige Angebote an Eltern, ihr Wissen in Vortragsabenden aufzufrischen oder wichtige Fragen beantwortet zu bekommen.

Klassenstufe Thema Inhalt
5 Workshop Grundkurs Smartphone Allgegenwärtigkeit digitaler Medien, u.a. Mediennutzungszeiten;
WhatsApp-Klassen-Chat; Persönlichkeitsrechte, u.a. Bildrechte;
Datenschutz, u.a. Datensammelwut von Smartphones und
App-Berechtigungen
6 Aufbauworkshop Grundkurs Smartphone Vertiefte Inhalte und Handlungsempfehlungen im Bereich
Klassengruppen, Fake News, Hate-Speech oder Cybermobbing
7 Workshop Smart Use Mediennutzungsverhalten; Welche Daten gebe ich preis; gesunder
Umgang mit dem Smartphone (E-Health/Digital Detox); Leben in der
medialen Gesellschaft
10 Workshop Gesundes Netz Mediennutzungsverhalten; Leben in der medialen Gesellschaft;
Schönheitsideale; Rassismus; Politische Meinungsbildung; Thema
Gender; Wissen und Kultur
Für Eltern:
5-KS2 Elternabend Medienbildung Erweiterung des Workshops Grundkurs Smartphone als Informations-
und Aufklärungsarbeit in der Achse Kinder/Eltern. U.a.
Medienverhalten; Begleitung der Kinder in der digitalen Welt;
Datenschutzeinstellungen verschiedener Geräte; WhatsApp,
TikTok, BeReal, Gaming, Snapchat.

Ansprechpartner für Fit im Netz: Sam Behrend, Michael Eberhard



schul.cloud

Die schul.cloud ist unser DSGVO-konformer Schulmessenger, über den die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften kommunizieren können.

WebUntis

WebUntis ist die zentrale Plattform über die Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler Einsicht in den Stunden- und Vertretungsplan nehmen können. Außerdem sind dort Klassenarbeitstermine und Hausaufgaben hinterlegt.

Nextcloud

Die Nextcloud ermöglicht Schülerinnen und Schülern auch von außerhalb der Schule Zugriff auf Dateien aus ihrem Schulaccount. Außerdem besteht die Möglichkeit Dateien mit anderen zu teilen.


Mediencurriculum